Fit und schlank durch die Adventszeit

Allerlei Leckeres gibt es in der Adventszeit: Plätzchen, Lebkuchen, Glühwein und vieles mehr. Wir geben zum Auftakt unserer neuen Serie „Sportlich durchs Studium“ ein paar Tipps, damit ihr das neue Jahr nicht mit Reue beginnt.

Auch in der Adventszeit kann man fit bleiben (Bild: Rebecca Haase)

Gerade im Winter vergeht vielen Menschen die Lust, nach draußen zu gehen, und sie haben wenig Lust, Sport zu machen. Somit ist der Kalorienbedarf schon niedriger als bisher, und dann kommen noch die süßen und herzhaften Verlockungen der Vorweihnachtszeit dazu, bei denen man natürlich auch gerne mal zulangt. Aber bald merkt man leider, dass die bösen Kalorien die Kleidung enger genäht haben. Damit es soweit erst gar nicht kommt und man auch noch an Silvester eine gute Figur macht, kann man einiges tun.
Wichtig ist, die Gesamtkalorienbilanz im Auge zu behalten. Wenn man mal mehr gegessen hat, hat man meistens länger keinen Appetit mehr. Dies kann man nutzen, um intermittierend zu fasten und so wieder im grünen Kalorienbereich zu landen. Länger als drei Tage sollte allerdings niemand das Essen drastisch reduzieren, weil der Körper dann in einen Sparmodus umschaltet. Die Folge davon ist der unerwünschte Jo-Jo-Effekt. Um die Übersicht zu gewinnen und zu behalten, hilft es, ein Ernährungstagebuch zu führen. Immer wieder naschen wir zwischendurch hier ein Plätzchen, dort einen Lebkuchen und trinken mit Freunden dann noch ein paar Becher Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. Da kann man schnell den Überblick verlieren. Doch heutzutage gibt es ja glücklicherweise für fast alles Apps, so auch zum Festhalten der verspeisten Leckereien. Beispielsweise ist die Anwendung MyFitnessPal übersichtlich und sehr hilfreich.
Eine geringe Kaloriendichte ist beim Gewichthalten von Vorteil. Daher sind Obst und insbesondere Gemüse empfehlenswert. Letzteres ist wegen des geringen Zuckergehalts günstiger. Das „weiße Gift“, als das es mittlerweile in Verruf geraten ist, steckt ja leider versteckt in den meisten Lebensmitteln, auch wenn man das oftmals kaum denken würde. Das betrifft besonders stark verarbeitete Nahrungsmittel. Warum also nicht auch eine Mandarine in den Nikolausschuh und die Naschschale stecken? Oder leckere Nüsse?

Gesunde Snacks gehen immer (Foto: Rebecca Haase)

Neben einer guten Ernährung ist natürlich auch eine ausreichende Hydrierung von großer Bedeutung. Daher ist es sinnvoll, immer Wasser bei sich zu haben und es ins Blickfeld zu stellen; egal ob beim Lernen in der Bibliothek oder am Arbeitsplatz. Gerade wenn der Heißhunger zuschlägt, lohnt es sich, erstmal ein Glas zu trinken, da der Bauch gefüllt und manchmal Hunger mit Durst verwechselt wird. Auch ungesüßte Tees sind ein heißer Tipp. Und zwischen zwei wärmenden Glühweinhumpen sollte ein wenig alkoholfreies Nass zu sich genommen werden.

Die im Winter einsetzende Lustlosigkeit, sich zu bewegen, ist verständlich. Denn es ist dunkel, wenn man das Haus verlässt und leider auch, wenn man zurückkehrt. Der Lichtmangel führt dazu, dass der Körper verstärkt das Schlafhormon Melatonin bildet. Dies wiederum vermindert die Serotoninausschüttung, die uns Glücksgefühle bescheren könnte. Der verlangsamte Stoffwechsel führt zu mehr Masse auf den Rippen. Statt also nur drinnen zu bleiben und passiven Tätigkeiten, wie Filme anzuschauen, nachzugehen, könnten wir aktiv werden und uns mit unseren Freunden zum Schlittschuhlaufen, zu einer Winterwanderung oder auch nur einem kleinen Spaziergang verabreden. Weitere kalorienverbrennende Tätigkeiten mit Spaßfaktor sind Rodeln, Skifahren und alles, was Freude bereitet und einen nicht auf dem Sofa sitzen bleiben lässt. Eine andere Idee ist, eine Haltestelle früher auf dem Heimweg auszusteigen und den Rest zu Fuß zurückzulegen.

Bewegung, Spaß und Geselligkeit gehen Hand in Hand beim Eislaufen (Foto: Rebecca Haase)

Letztlich zählt sicher aber am meisten, dass man sich in seiner Haut wohlfühlt. Lasst uns einen schönen, heimeligen Advent genießen und Zeit mit unseren Liebsten verbringen. Denn schließlich ist es auch eine Phase der Besinnung, und wir haben Gelegenheit, uns mit dem Wichtigen in unserem Leben auseinanderzusetzen.

 

 



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