Schwedischlernen leicht gemacht: Teil 2

Jede neue Sprache eröffnet uns neue Möglichkeiten. Alle, die den Norden und speziell Schweden lieben, können mit Schwedisch ihr Sehnsuchtsland noch besser kennen- und liebenlernen. Wir haben die besten Tipps für die drei Kompetenzbereiche „Sprechen“, „Verstehen“ und „Lesen“ zusammengestellt.

Schwedisch sprechen macht viel Spaß (Bild: Astrid Diepes)
So klappt das Schwedischlernen: keine Angst vor Fehlern und regelmäßig üben (Bild: Astrid Diepes)

Das Schöne am Sprachenlernen ist, mit neuen Menschen, einer neuen Kultur und einem fremden Land in Kontakt zu kommen. Das Ziel dabei kann, je nach Person und Situation, unterschiedlich aussehen. Dem einen genügt einfache Kommunikation für den Urlaub, andere wollen die Sprache beruflich nutzen, ein Auslandssemester einlegen oder sogar auswandern. Bei all diesen Gründen, Schwedisch zu lernen, liegt der Schwerpunkt auf dem Sprechen. Um rasch und nachhaltig Erfolge feststellen zu können, ist vor allem Regelmäßigkeit wichtig. Plant, wenn möglich, jeden Tag eine halbe Stunde ein, in der Ihr ganz in die schwedische Sprachwelt eintaucht. Unbedingt solltet Ihr die Angst vor Fehlern ablegen. Wenn Kinder eine Sprache lernen, plappern sie einfach unbesorgt drauf los. Das ist etwas, das wir auch als Erwachsene beherzigen sollten. Je alltäglicher die neue Sprache für uns wird, desto leichter können wir uns in ihr unterhalten. Wer hier in Deutschland keine Schweden/innen kennt, kann das auch in Selbstgesprächen üben. Was sich erstmal merkwürdig anhört, ist besonders hilfreich, wenn uns sonst im Alltag die Gelegenheit fehlt, regelmäßig Schwedisch zu sprechen. Auf Schwedisch denken, funktioniert übrigens auch. Wer auf dem Weg zur Uni oder beim Warten an der Supermarktkasse gedanklich die Sprache wechselt, dem wird in Schweden auch das Sprechen leichter fallen.

Hören und Verstehen klappt mit Podcasts, Nachrichten und Musik (Bild: Astrid Diepes)

Tipps zu Sprachtandems haben wir Euch in Teil 1 unserer Reihe gegeben. Dort könnt Ihr auch viele weitere Tipps nachlesen. Um sich unterhalten zu können, muss man auch zuhören und das Gehörte verstehen. Üben könnt Ihr mit schwedischen Podcasts und Radiosendungen. Alex och Sigges Podcasts geben Einblicke in den schwedischen Humor. Alex und Sigge haben damit den schwedischen Podradiopreis in den beiden Kategorien „Bester Originalkanal“ und „Bester schwedischer Kanal“ gewonnen. Auch der Podcast Geniförklarat lohnt sich. Über Sverige Radio könnt Ihr online kurze Berichte in einfachem Schwedisch anhören, und über Spotify gibt‘s schwedische Popsongs.

Mit schwedischen Online-Zeitungen verbessert sich das Leseverständnis (Bild: Astrid Diepes)
Mit schwedischen Online-Zeitungen verbessert sich das Leseverständnis (Bild: Astrid Diepes)

Für den Urlaub reicht es oft, Schwedisch sprechen und verstehen zu können. Wer die Sprache richtig lernen will, will sie oft auch gut lesen und schreiben können. Von den bekanntesten schwedischen Zeitungen, wie Dagens Nyheter, Svenska Dagbladet und Göteborgs-Posten, gibt es eine Auswahl an Artikeln auch online. Wenn Ihr in Schweden arbeiten wollt, sind gute schriftliche Schwedischkenntnisse oft sogar notwendig. Mit dem Schwedischzertifikat „Swedex“ könnt Ihr Eure Kenntnisse für den beruflichen Kontext nachweisen. Ihr habt weitere Fragen und Anregungen rund ums Thema Fremdsprachenlernen und wollt Euch darüber austauschen? Dann nutzt unsere neue Kommentarfunktion unter diesem Blogeintrag.



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